Eine dunkle Wolke

Am nächsten Morgen erzählt Saebi was in dieser Nacht geschehen war. Danach macht Ihr Vater einen deutlich entspannteren Eindruck. Er fragt sie: “Hast Du das Buch Deiner Mutter schon gelesen?” Saebi bejaht diese Frage, “Im Moment ergibt das was in dem Buch steht noch keinen Zusammenhang mit dem was aktuell passiert. Der einzige Zusammenhang sind die Krähen, allerdings ist seitdem ich die Traumfänger aufgehängt haben keine einzige Krähe mehr in meinen Träumen aufgetaucht.” “Das ist gut.”, meint der Vater. Nach dem Frühstück geht Saebi in die Natur um sich zu entspannen. Sie geht zu Ihrem Lieblingsfelsen schaut Ihn sich an und irgendwie spürt sie seine Kraft. Die Kraft die Ihn zusammenhält. Die Kraft von Jahrhunderten, denen er den Elementen getrotzt hat. Sie macht die Augen zu und versucht Ihn mit Ihren Gedanken zu erfassen, doch sie kann keine Verbindung herstellen. Dann hört sie wieder den charakteristischen Schrei des Falken, macht die Augen auf und schaut sich um, doch kann sie Ihn nicht sehen. Allerdings sieht sie schwarze Wolken am Horizont, die sich über der Nachbarinsel zusammenbrauen. Sie schaut sich um und stellt fest das rund um Ihre Insel eine große dunkle Wolken entsteht, aber irgendeine Kraft hält sie davon ab sich weiter auszubreiten, sie weichen sogar zurück und immer wieder hört sie den Schrei des Falken, allerdings verändert er sich und wirkt zusehends erschöpft. Dann ziehen sich die Wolken zurück und bleiben über einer Insel in der Entfernung stehen. Auf dem Weg nach Hause geht Saebi an Ihrer Lieblingsmeeresbucht vorbei und erschrickt, da einige tote Krähen im Wasser treiben. Dann sieht sie eine Krähe, die einen gebrochenen Flügel hat. Sie watet ins seichte Wasser und bringt die Krähe an Land und nimmt sie mit zu Ihrer Hütte. Dort bringt sie sie in einen Schuppen hängt rum um sie Traumfänger auf, allerdings ohne Federn des weissen Falken. Dann schient sie den Flügel und gibt der Krähe Wasser und Futter. “Ich komme Morgen wieder!”, sagt Saebi. Die Krähe schaut sie an, Saebi meint etwas wie Verwunderung in dem Blick sehen zu können. Dann geht Saebi in Ihr Haus, wo das Abendessen schon wartet.

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