Ein dramatischer Sturz

Am nächsten Morgen sitzt Saebi mit Ihrem Vater am Frühstückstisch und unterhält sich mit Ihm über das was am Tage zuvor mit dem Buch der Mutter passiert ist. “Du hast etwas von Energie gesagt die Du spürst?”, fragt Saebi’s Vater. “Ja, in meinen Träumen trainiere ich jede Nacht verschiedene Fertigkeiten. Zum einen das Bewegen von Steinen und zum Anderen das nutzen des Windes, welches ich aus dem Buch meiner Mutter habe. Aber irgendwie ist das eine Verbindung zwischen dieser Traumwelt und der wirklichen Welt, die sich in mir rührt ich kann sie spüren, aber noch nicht so richtig fassen.”, meint Saebi. “Dann musst Du in Dich gehen!”, sagt Saebi’s Vater. “Ich kenne da ein Plateau auf das hat sich Deine Mutter immer wieder zurückgezogen. Es ist von Steinen umgeben und man kommt nur sehr schwer dorthin. Ich habe es einmal versucht, musste aber auf dem Weg dahin aufgeben, da die Steine mir den Weg versperrt haben. Außerdem habe ich hinter den Steinen Wasser plätschern gehört. Soll ich es Dir zeigen?”, fragt der Vater. Saebi verstand nun warum sie die Übungen mit den Steinen in Ihren träumen durchgeführt hatte. “Dazu ist es noch zu früh.”, meint sie daraufhin. “Heute ist ein wunderschöner Tag. Ich nehme Langolf mit und gehe mit Ihm spielen.”, sagt Saebi. “Pass auf Dich auf!”, meint der Vater. “Klar…”, sagt Saebi. Sie nimmt Langolf und geht mit Ihm auf Ihre Lieblingswiese und spielt mit Ihm. Sie wirft Ihm einen Ball aus Stroh zu und er läuft hinterher und fängt Ihm. Doch bei einem Wurf wird der Ball von einem Windstoß erfasst und über eine Klippe getrieben. Langolf springt Ihm hinterher und sieht die Klippe zu spät. Er versucht noch zu bremsen, aber die Steine unter seinen Füßen kommen ins Rollen und der stürzt in die Tiefe. “Neeeeiiiiinnn!”, schreit Saebi und rennt hinterher. Sie nimmt den kürzesten Weg zum Fuße der Klippe und sieht das Langolf unter Steinen begraben ist, die zum großen Teil viel zu schwer für sie sind. Also geht sie in sich und versucht das gelernte in der wirklichen Welt anzuwenden. Langolf jault leise vor sich hin. Anfangs wollen die Steine sich nicht bewegen, doch dann, dann spürt sie die Hüllen der Steine wie in Ihren Träumen und sie kann einzelne Steine von Langolf herunterbewegen. Sie spürt wie immer mehr Energie in sie strömt. In Ihrem inneren beginnen allerdings auch die Federkiele zu sprießen, wovon sie noch nichts weiß. Nachdem sie alle Steine von Langolf herunterbewegt hat schaut sie nach seinen Verletzungen, die ziehmlich schwer sind.

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