Ein weißer Wolf

Nachdem Langolf mehrere Stunden geschlafen hatte und Saebi nicht von seiner Seite gewichen ist. Öffnet er langsam ein Auge und schaut Saebi an. Da springt Saebi auf und nimmt Ihn in den Arm. Langolf leckt Ihr das Gesicht und weicht Ihr den Rest des Tages kein bisschen mehr von der Seite. Als sie am Abend heimkommen erzählt Saebi was mit Langolf passiert ist und wie sie Ihn geheilt hat. Der Vater ist erstaunt und kann es kaum glauben. “Ich weiss nicht was das für Fähigkeiten sind die Du da aufgebaut hast, aber von solchen Fähigkeiten hat Deine Mutter nie erzählt.” Saebi nimmt sich das Buch Ihrer Mutter und schaut ob sich etwas verändert hat. Sie findet an dem aktuellen Inhalt keine Änderungen. Kurze Zeit später erscheint aber wieder das goldene Herz und es beinhaltet wieder einzelne Buchstaben, die zusammengesetzt ergeben: “Danke für das was Du heute getan hast, ich bin Stolz auf Dich”. Saebi wird rot und ist total gerührt. Am Abend geht sie schlafen, Langolf will nicht von Ihrere Seite weichen und aufgrund der Ereignisse des Tages darf er ausnahmsweise mit Saebi auf Ihr Zimmer. Saebi legt sich auf Ihr Bett und schaut noch kurz nach den Traumfängern, aber schläft auch sehr schnell ein. Plötzlich befindet sie sich auf einer Lichtung mit lauter Bäumen um sie herum. Auf einem der Äste sitzt der weiße Falke. “Heute trainieren wir mal nicht.”, meint der Falke. “Nachdem Du heute in der wirklichen Welt soviel trainiert hast, hast Du Dir eine Trainingspause verdient.” “Ich würde aber viel lieber trainieren.”, meint Saebi. “Heute nicht, heute lernst Du einen meiner engsten Freunde kennen und er verdankt es nur Dir das er heute noch bei uns sein kann. Erschrick bitte nicht.” “Ok!”, meint Saebi. Aus dem Wald kommt ein schneeweißer Wolf auf Saebi zugestürmt. Saebi schaut Ihn sich an und findet Ihn wunderschön, allerdings fände sie es noch schöner wenn er langsamer auf sie zukommen würde. Da macht der Wolf einen Satz und noch bevor Saebi ausweichen kann, liegt sie da und der Wolf schleckt Ihr wie Langolf das Gesicht. “Langolf?”, fragt Saebi. “Du hast mich so getauft in der Welt die immer wieder Verbindung zu dieser magischen Welt aufbaut. Ja, ich bin Langolf, nun weisst Du warum ich spüren konnte das Du in Gefahr bist und ich bin Dir sehr dankbar, das Du mir das Leben gerettet hast, denn diese beiden Welten sind fest miteinander verbunden, musst Du wissen. Stirbst Du in der einen Welt, stirbst Du auch in der anderen, niemand kann nur in der einen Welt existieren, der einmal die Verbindung aufgebaut hat.” Saebi setzt sich nun auf einen Stein, Langolf setzt sich vor sie und der weisse Falke in die Nähe und sie genießen ein paar angenehme Stunden. Am Morgen wacht Saebi ganz entspannt auf. Und fühlt sich total erholt und sie weiß das sie nun zwei Freunde hat, auf die sie sich in beiden Welten verlassen kann. Sie geht zum Frühstück und sagt zu Ihrem Vater: “Heute kannst Du mir den Weg zu dem Plateau zeigen, zumindest bis dahin, wo Du gekommen bist!”. “Ok, dann gehen wir nach dem Frühstück los.”

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