Ein nebeliges Plateau

Nach dem Frühstück schmiert Saebi noch ein paar Brötchen, packt ein paar Äpfel und ein paar Würstchen als Wegverpflegung ein. Saebi packt das Buch Ihrer Mutter ein. Als Ihr Vater das sieht meint er: “Pack auch ein paar Traumfänger ein, falls wir ein paar Tage dort oben bleiben kannst Du Dir so einen geschützen Bereich schaffen”. “Ohh, ein paar Tage”, fragt Saebi, “da muss ich noch schnell was erledigen”. Sie geht in den Schnuppen, wo sie die verletzte Krähe in den letzten Tagen immer weiter gesund gepflegt hat und sagt zu Ihr: “Du kannst jetzt gehen.” Die Krähe schaut sie an, macht ein paar unschlüssige Hüpfer und fliegt durch die Tür. Dann setzt sie sich auf einen Zaun und zieht sich eine Ihrer Schwungfedern ab. Diese überreicht sie Saebi. Saebi ist erstaunt, nimmt sie aber an und bewahrt sie sich auf, hütet sich aber davor sie in einen Ihrer Traumfänger einzubauen. “Nun flieg schon…”, sagt Saebi. Da schlägt die Krähe mit den Flügeln, hebt ab und fliegt in Richtung der Insel, über dem die schwarzen Wolken hängen. Dann dreht sie noch einmal um und fliegt im Tiefflug über Saebi, um dann entgültig davonzufliegen. Saebi winkt Ihr und packt die Traumfänger aus der Hütte ein. Dann geht sie zu Ihrem Vater. “Fertig”, sagt Saebi. “Ok, dann gehen wir mal los.” Saebis Vater packt seinen Hirtenstock, Saebi tut es Ihm gleich und sie laufen in Richtung Berge. Anfangs ist der Weg noch gut gehbar, führt über Wiesen auf schmalen Pfaden immer weiter in die Berge. Die Pfade werden zunehmenst schmaler und steiniger. Irgendwann wird der Pfad so luftig, das Saebi und Ihr Vater jeden Schritt einzeln ganz exakt setzen müssen. Um die Mittagszeit rum setzten sie sich dann auf ein etwas größeres Plateau und essen beide eine Semmel, eine Wurst und einen Apfel. Sprechen tuen beide nicht viel, da der Weg bis dahin sehr anstrengend gewesen ist. Nach der Pause maschieren sie weiter und gelangen schließlich an ein Plateau an dem ein Wall aus Steinen Ihnen den Weg versperrt. Saebi hört das Wasser hinter den Steinen rauschen. “So, bis hierhin bin ich gekommen.”, sagt Saebis Vater, “Ich weiss nicht wie Deine Mutter von hier aus weiterkommen konnte.” “Lass mich mal machen.”, mein Saebi. Sie konzentriert sich und beginnt den obersten Stein des Walles zu bewegen. Ganz vorsichtig und sie konzentriert sich nur auf die Hülle des Steins. Sie hebt Ihn leicht an. Das Ergebnis ist allerdings nicht das erwartete. Plötzlich schiesst eine Fontäne Wasser hervor, so das Saebi den Stein ganz schnell wieder fallen lässt. “Hmm, das ist nun doch komplizierter als ich dachte”, denkt Saebi. Da es langsam dunkel wird baut der Vater von Saebi ein Lager auf, auf dem sie die Nacht gut verbringen können. Saebi hängt um das Lager herum noch Traumfänger auf, damit sie in der Nacht nicht gestört werden können. Saebi schaut bevor sie schlafen geht noch einmal in das Buch Ihrer Mutter und sieht das wieder neue Seiten mit Inhalt gefüllt worden sind. Sie beginnt zu lesen…

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