Ein rätselhafter Abschnitt

- Die Steine beschützen das Wasser, das Wasser beschützt die Steine. Zusammen nur existiert der Schutz. Den Schutz zu durchbrechen ist nich das Ziel. Der Schutz soll weiter existieren. Er wird Dir Eintritt gewähren, doch dies nur kurz. Dein Vater hat Dich weit genug begleitet, er kann das Plateau nicht betreten. Der Schutz lässt nur Wesen die zwischen den Welten leben hindurch. Du musst die Steine bewegen um das Wasser zu formen. Nutze den Schutz der Steine für das Wasser um Dich vor dem Wasser zu schützen. Benutze die Steine, lasse sie Dich spüren, Freunde Dich mit Ihnen an, dann werden sie Dir helfen. Sei nicht zu hastig, erschrick sie nicht. Sie Wissen das es Menschen gibt die zu Ihnen vordringen können, doch es ist sehr selten. Der letzte Mensch den sie kennen werde ich sein, davor gab es hundert Jahre niemanden. Du wirst einige Zeit brauchen. Aber Dein Helfer, ich weiss nicht in welcher Form er zu Dir getreten ist, das hängt von der einzelnen Person ab. Er wird für Dich sorgen bis Du bereit bist das Wasser zu durchqueren. Sei geduldig. – “Vater..”, sagt Saebi, ” lies das mal.” Der Vater liest es und hat Tränen in den Augen. “Ich will Dich nicht auch noch verlieren”, schluchzt der Vater. “Das wirst Du nicht”, sagt Saebi, “Ich lass Dir in regelmässigen Abständen eine Nachricht zukommen, versprochen.” “Ok”, sagt Saebi’s Vater, “Dann lass uns schlafen”, meint Saebis’s Vater. In dieser Nacht träumt Saebi von sich und Langolf und den Schafen. Am nächsten Morgen stellt sie fest das sie Ihr einfaches Leben vermisst. Der Vater bereitet aus den mitgebrachten Lebensmitteln ein schönes Frühstückl und geniesst die letzten Stunden mit seiner Tochter, da beide nicht wissen, wann sie sich wieder sehen werden. Nachdem sie sich innig verabschiedet haben, macht sich der Vater auf den Rückweg. Bevor er geht nimmt er sein Messer und schnitzt fünf Späne von seinem Stock und gibt sie Saebi. “Solltest Du mal in großer Not sein”, so wirf einen Span in die Luft und es wird Hilfe kommen.”, sagt der Vater. Saebi ist ganz überrascht, “Davon wusste ich nichts.” “Psst”, flüster der Vater, “davon wusste noch nichteinmal Deine Mutter. Nun muss ich gehen.” Der Vater macht sich auf den Weg. Saebi ist total erstaunt über das Geheimnis was Ihr Vater in sich trägt und fragt sich was er noch so alles kann. Doch das zu ergründen muss warten. Nachdem Ihr Vater zwischen den Steinen verschwunden ist. Setzt sich Saebi hin und fängt an sich auf einzelne Steine zu konzentrieren. Allerdings ergründet sie erst einmal die Hüllen der Steine und versucht ein Gespür zu bekommen, wo sie am besten Anfangen kann. Nachdem sie den ganzen Tag damit verbracht hat die einzelnen Steine zu ergründen, will sie sich gerade schlafen legen, da hört sie den wohlbekannten Ruf des Falken. Er kommt an und bringt Ihr etwas zu Essen, was sie über dem Feuer brät. Der weisse Falke setzt sich zu Ihr während Saebi isst. Danach schaut Saebi noch in das Buch Ihrer Mutter aber das steht nichts Neues und legt sich hin zum schlafen. In der Gewissheit das der Falke über sie wacht.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>